Shotgun Architecture at P40 - Eine Ton- und Lichtinstallation von Justin Bennett

kerstin November 11th, 2008

Eröffnung: 12. Dezember, 19 Uhr
Laufzeit: 12. Dezember 2008 bis 11. Januar 2009

// Shotgun Architecture at P40
Eine Ton- und Lichtinstallation von Justin Bennett / A sound and light installation by Justin Bennett

Ist es möglich Töne sichtar zu machen? Was passiert mit unseren Gedankenprozessen und unserer emotionalen Wahrnehmung wenn Klang sich in einem Raum entfaltet oder Töne gar manipuliert werden?
Gegenwärtig untersucht Justin Bennett den Klangverlauf von Kanonenschüssen in urbanen Flächen und deren Architektur. Diese Art von Kartographie entfaltet viele Domänen des Ausdrucks. FILTER hat Bennett zu einer raumspezifischen Installation in das P40 eingeladen, seiner ersten Einzelausstellung in Hamburg. Das P40 ist ein um die Jahrhundertwende enstandenes Gebäude mit einer ornamentalen Ziegelsteinfassade, einem Kuppeldach und hohen Wänden. Das  Eilbeker Krankenhaus nutzte diesen Ort bis zu seiner Privatisierung als Leichenschauhaus. In dem letzten Jahrzehnt wurde das aussergwöhnliche Gebäude für verschiedene Zwecke genutzt.
Justin Bennett hat diese besondere Architektur mit Kanonenschüsse analysiert und deren Echo aufgezeichnet. Ein Schuss ist ein einfaches Tonelement.das wir im Allgemeinen erkennen und idenfizieren können. Aber was passiert wenn die anfängliche Wahrnehmung getäusch wird? Klangentfaltung und die Vorstellungskraft kann die Wahrnehmung eines physikalischen Raumes verschieben und einen imaginären Raum erschaffen. Shotgun Architecture at P40 ist da Ergbenis dieser Form von Interaktion, eine raum-spezifische Ton – und Lichtinstallation mit einer Serie von “Noise-Maps” (dt. Geräuschkarten)
Die Ausstellung ist eine gemeinschaftliche Zusammenarbeit mit dem niederländischen Publikationslabel ONOMATOPEE. Zusammen mit dem Künstler produzierte ONOMATOPEE eine 10 inch Schallplatte und Poster mit dem Titel Shotgun Architecture by Justin Bennett (www.onomatopee.net)

Weitere Informationen über den Künstler finden Sie unter:
http://this.is/justin
http://this.is/bmbcon
http://spore.soundscaper.com

Kontakt zu ONOMATOPEE:

Freek Lomme / Remco van Bladel
Kanaalstraat 8
5611 CT Eindhoven
The Netherlands
office: 0031 (0) 40 202 78 85
www.onomatopee.net

www.remcovanbladel.nl

 

 

Öffnungszeiten der Ausstellung: Mi., Sa. und So,: 15 bis 1 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung (geschlossen 24.12 und 31.12 )

Veranstaltungsort: FILTER zu Gast bei P40, Alte Pathologie, Friedrichsberger Strasse 32, Hamburg

Anfahrt FILTER-: U2 bis Hamburger Straße, dann Holsteinischer Kamp entlang bis zum Ende (ca. 500 m), dann schräg links über die Straße bis zum alten roten Backsteingebäude.
Alternative: S 1 bis Friedrichsberg, dann durch das Krankenhausgelände bis Friedrichsberger Straße, auf der linken Seite liegt das alte rote Backsteingebäude (gegenüber Friedrichsberger Str. 53).

KuratorInnen: Kerstin Niemann und Freek Lomme
Initiative: FILTER/Kerstin Niemann und ONOMATOPEE/Remco van Bladel
Assistenz: Inga-Lena Vöpel

In Zusammenarbeit mit:
ONOMATOPEE (Eindhoven, NL) / KuBaSta Kunst Bauen Stadtentwicklung e. V (Hamburg, D)

Mit freundlicher Unterstützung von:
Stroom Den Haag (NL), KuBaSta Kunst Bauen Stadtentwicklung e. V. (Hamburg, D) und/and Lebenswertes Barmbek-Süd (Hamburg, D)

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